wird erstellt von: Tim, Max H.
Grenzkonflikt zwischen Eritrea und Äthiopien
Beginn:
Februar 1999 - allerdings liegt die eigentliche Ursache in dem Konflikt, in dem sich Eritrea die Unabhängigkeit von Äthiopien erkämpfte.Ursachen:
Eritrea wurde 1952 in einer Föderation an Äthiopien gebunden. Das eritreische Volk war damit jedoch nicht einverstanden und begann für das Selbstbestimmungsrecht und einen unabhängigen souveränen Staat Eritrea zu kämpfen.
Konfliktparteien
Eritrea:Fordert die Unabhängigkeit Eritreas.
Äthiopien:
Fordert den Rückzug der Eritreer aus den Gebieten, die sich diese vorher einverleibt hatten. Will nicht, dass Eritrea seine Unabhängigkeit bekommt.
Verlauf:
6. Mai 1998 | Grenzkrieg zwischen Äthiopien und Eritrea ist neu entflammt. In Badme wurden sieben eritreische Soldaten von Milizen erschossen. |
13. Mai 1998 | Äthopien erklärt Eritrea den Krieg und fordert bis heute den Rückzug der Eritreer aus jenen Gebieten, die sich der Nachbar vorher einverleibt hatte. |
5. Juni 1998 | Bomben wurden über Asmara abgeworfen. Über 30 Zivilisten wurden dabei verwundet oder getötet. Beim eritreischen Gegenschlag eine Stunde später starben mehr als 40 Menschen. |
6. Februar 1999 | Es wurden auch Kampfflugzeuge eingesetzt => Bruch der Übereinkunft von 1998. |
1. März 1999 | Äthiopische Soldaten erkämpften in der "Operation Sonnenuntergang" das auch von Eritrea beanspruchte Badme-Dreieck zurück. |
15. März 1999 | Nach fast zwei Wochen Ruhephase entflammte der Grenzkonflikt zwischen Eritrea und Äthiopien erneut. Es geht hierbei um einen 1000 km langen Landstreifen. |
14. Juni 1999 | Bei tagelangen schweren Gefechten zwischen Truppen Äthiopiens und Eritreas starben, nach Angaben beider Seiten, Tausende von Soldaten. |
17. Mai 2000 | Russland hat gestern ein von den Vereinten Nationen angestrebtes Waffenembargo gegen
die ostafrikanischen Kriegsgegner Äthiopien und Eritrea kategorisch abgelehnt. Um an Devisen zu kommen, verkauft Äthiopien Nahrungsmittel, die auch mit deutschem Steuergeld finanziert wurden, auf dem Weltmarkt. |
26. Mai 2000 | Die umkämpfte Stadt Zalambessa, 100 km südlich der eritreischen Hauptstadt Asmara,
wurde von den Äthiopiern "befreit". In einem Blitzkrieg fügte Äthiopien
Eritrea eine vernichtende Niederlage zu. Viele hatten danach die Hoffnung auf Frieden. |
30. Mai 2000 | Unmittelbar vor Beginn von Friedensgesprächen haben gestern vier äthiopische Kampfflugzeuge den Flughafen der eritreischen Hauptstadt Asmara mit Raketen beschossen. |
2. Juni 2000 | Äthiopien hat den seit zwei Jahren schwelenden Grenzkrieg mit Eritrea für beendet erklärt. Die eritreische Regierung lehnte einen Waffenstillstand jedoch ab und verlangte den Abzug der gegnerischen Truppen. Beide Seiten führen derzeit Friedensverhandlungen in der algerischen Hauptstadt Algier. |
3. Juni 2000 | An der Grenze Eritreas zum Sudan sind laut des UN- Flüchtlingswerks 150 000 Menschen auf der Flucht. 45 000 Eritreer werden bereits im Sudan betreut, die vor den erneuten Kämpfen zwischen Äthiopien und Eritrea geflüchtet sind. |
5. Juni 2000 | Die Friedensverhandlungen in Algier fanden am Wochenende unter Vermittlung der Organisation für Afrikanische Einheit (OAU) statt. Eritrea hat das Angebot Äthiopiens zu direkten Gesprächen bisher nicht angenommen. Diplomaten berichteten am Wochenende von ersten, wenn auch mühsamen Fortschritten. Umstritten sind Einzelheiten des Rückzugs äthiopischer Truppen und Sicherheitsfragen an der umkämpften Grenzlinie. |
10. Juni 2000 | Äthiopien hat eine neue Großoffensive nahe der strategisch wichtigen Hafenstadt Assab im Südosten Eritreas gestartet. Die äthiopische Regierungssprecherin Salome Tadesse sagte dem britischen Rundfunk BBC, Eritrea sei für die Wiederaufflammung der Kämpfe verantwortlich. Die Sprecherin wollte eritreische Angaben, wonach 20 000 Soldaten an der Front bei Assab einsetze, nicht bestätigen. Sie bestritt, dass es auf äthiopischer Seite hohe Verluste gegeben habe. |
12. Dezember 2000 | Äthiopien und Eritrea schließen in Algier ein Friedensabkommen und beenden damit ihren zweijährigen Krieg um die Grenzziehung am Horn von Afrika. Der Konflikt hat mehr als 100.000 Tote gefordert und 1,3 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen. |
Geplanter Rückzug von UN-Friedenstruppen schürt Kriegsgefahr am Horn von Afrika
Bozen, Göttingen, 30. Mai 2006
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am
Dienstag vor der Gefahr eines neuen Krieges zwischen
Äthiopien und Eritrea gewarnt, sollte der Weltsicherheitsrat
wie geplant den Abzug der Hälfte der an der Grenze zwischen
beiden verfeindeten Staaten stationierten UN-Friedenstruppen
beschließen. "Ein Abzug der UN-Blauhelme wäre zu
diesem Zeitpunkt unverantwortlich und ein falsches Signal an die
Konfliktparteien, die ihre Spannungen offenkundig ohne
internationale Vermittlung nicht beilegen können", warnte
die GfbV in einem Schreiben an den Präsidenten des
Weltsicherheitsrates. Die Menschenrechtsorganisation erinnerte
daran, dass der mörderische Stellungskrieg zwischen den
beiden Staaten 1998 bis 2000 bereits mehr als 100.000 Menschen
das Leben gekostet hat und mahnte: "Statt sich enttäuscht
abzuwenden, sollte die internationale Gemeinschaft ihren Druck
auf die Konfliktparteien nochmals erhöhen, um eine
friedliche Klärung der Grenzstreitigkeiten zu erreichen."
Äthiopien und Eritrea ringen nicht nur um die Kontrolle
einiger kleiner Wüstengebiete, sondern auch um die
militärische und politische Vormachtstellung in der
Region.Der Weltsicherheitsrat muss bis Mittwochabend über die Zukunft seines Engagements im Horn von Afrika entscheiden. Vor allem die USA haben nach gescheiterten Vermittlungsgesprächen zwischen beiden Staaten im Mai 2006 in London eine deutliche Verringerung der UN-Friedenstruppen sowie eine Einschränkung ihres Mandats angeregt. So sollen die in der 24 Kilometer breiten Pufferzone entlang der 1.000 Kilometer langen Grenze stationierten 3000 Blauhelm-Soldaten um die Hälfte reduziert werden und zukünftig nur noch Beobachterstatus haben. "Doch mit nur 1.500 Soldaten lässt sich diese lange Grenze nicht wirksam überwachen", warnte die GfbV.
Sowohl Äthiopien als auch Eritrea stünden auch innenpolitisch so unter Druck, dass die Versuchung groß sei, diesen Spannungen mit einem neuen Krieg gegen das Nachbarland zu begegnen. Erst Ende April 2006 habe Äthiopiens Premierminister Meles Zenawi Eritrea öffentlich beschuldigt, seit Januar 2006 für mehr als ein Dutzend Sprengstoffanschläge in Äthiopien verantwortlich zu sein. In beiden Staaten werde die demokratische Opposition massiv unterdrückt, die Presse-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit mit Füßen getreten.
Ihr habt euer Thema gut erklärt, eure Seite ist übersichtlich gestaltet und auf eurem Bild kann man Eritrea und Äthiopien sehr gut erkennen. ~Kirsten,Constanze,Gianluca
AntwortenLöschenkann mich dem nur anschließen , gut gemacht ; ) - joscha
AntwortenLöschenDieser Blogeintrag ist sehr übersichtlich, wie auch informativ gestaltet. Jedoch wären ein paar mehr Bilder nicht schlecht.
AntwortenLöschen(Chris)
Habt ihr sehr gut gemacht! Sehr übersichtlich.
AntwortenLöschenJULIAN
was geht julian du bist ein lappen
Löschendein ahmed
Überschaubar und informativ ! gut gelungen - Joscha
AntwortenLöschenSehr übersichtlich
AntwortenLöschensehr übersichtlich dafür muss ich euch mal loben informativ ist es auch ein sehr gelungener eintrag
AntwortenLöscheneuer djamal
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHMED
AntwortenLöschenEure Arbeit ist sehr übersichtlich, die Bilder sind gut gewählt und es sind reichlich Informationen vorhanden! Sehr schön :) Lisa
AntwortenLöschenDer Blog wurde gut gegliedert und ist verständlich. Die Bilder sind super.
AntwortenLöschenRezan & Svenja
Sehr gute Arbeit
AntwortenLöschenAhmed
Euer Blog ist sehr übersichtlich, informativ und schön gestalltet.
AntwortenLöschenKim ,Arzana und Sabrina