Einsatz im Libanon I

wird erstellt von: Ahmed,Djamal und Denis

Einsatzt seit: März 1978

Mitarbeiter: 13995

Budget: 748 Mio US-Dollar

Nach dem Schwarzen September 1970 war die Palästinensiche Befreiungsorganisation (PLO) und ihre Anhänger aus Jordanien vertrieben worden. Die PLO hatte im südlichen Libanon ihre neue Hauptbasis für den Kampf gegen Israel im Libanon etabliert.Ein elfköpfiges bewaffnetes Kommando der Fatah landete am 11. März 1978 an einem Strand nördlich von Tel Aviv.Sie entführten einen Linienbus und eröffneten das Feuer auf die israelische Militäreinrichtung,dabei starben alle Mitglieder des Kommandos und 36 Israelis.Am 14. März marschierte die israelische Armee ( Tazahal) mit 25.000 Soldaten in den Libanon ein und besetzten das Gebiet südlich des Flusses Litani. Dabei wurden zwischen 1000 und 2000 Palästinenser getötet und rund 280000 vertrieben.Die libanesische Regierung, die sich zu dem Zeitpunkt mit dem Bürgerkireg konfrontiert sah, protestierte gegen das israelische Vorgehen und wandte sich an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, der in seinen Resolutionen 425 und 426 vom 19. März 1978 die Einstellung der Kampfhandlungen und den Abzug der israelischen Truppen forderte.Zum selben Zeitpunkt wurde beschlossen dass die Eingriffstruppe der UNIFIL eingesetzt wird.Die erste Einsatztruppe der UNIFIL erreichte das Gebiet im Südlibanon am 23.März 1978.Die deutsche Luftwaffe beteiligte sich,und flog norwegische Soldaten zum UNIFIL-Einsatz in den Südlibanon

UNIFIL-missionen 1978-2006 

-1978-Israel zog die Truppen aus dem Libanon ab, jedoch wurde ihre Position von der Südlibanesische Armee (SLA) gehalten.In den Folgejahren fanden weiter kämpfe zwischen der SLA und PLO-TRUPPEN statt.
-1982-Tzahal marschierte erneut in den Libanon ein und besetzte weite teile des Landes.Die UNIFIL
begann deswegen, humanitäre Hilfe für die Bevölkerung zu leisten.
-1983-Die PLO wurde zwar vertrieben,aber 1983 wurde die schiitische Miliz -Hisbollah- gegründet,die den Iran und auch Syrien später unterstützte.
-1985-Tzahal zog sich weitergehend zurück,behielt aber weiterhin einen Landstreifen im Südlibanon besetzt.
-1993-kam es im verlauf der Operation Verantwortlichkeit zu einem Einmatsch der Tzahal-Truppen in den Libanon.Während dieser und der nachfolgenden israelischen Militäroperation -Früchte des zorns- wurden die Un-truppen überrannt und konnte nur humanitäre Hilfe leisten.
-1996- wurde eine Einrichtung der UNIFIL im Dorf Kana getroffen.Von den 800 Flüchtlingen die dort
Schutz suchten wurden 100 getötet und etwa 300 Menschen verletzt.Der Angriff wurde als Artillerieangriff auf Kana bekannt.
-2000-die SLA brach zusammen als Israel die restlichen Truppen zurückzog.Aufgrund der Sicherheitslage wurde die Mission vorübergehend von 4.500 auf rund 8.000 Mann gestockt.Die UNIFIL-Mission ist bis heute im Libanon stationiert sowie die Minenräumung.
-2006-während des Libanonkrieges am 25 Juli wurde durch einen israelischen Bombenangriff
ein UNIFIL-Bunker zerstört.Beim Zwischenfall wurden viel unbewaffnete Militärbeobachter der UNTSO aus China,Finnland,Kanada und Österreich getötet.






Der damalige Generalsekräter der Vereinten Nationen, Kofi Annan, schlug daraufhin nur eine Verlängerung des Mandates von UNIFIL um nur einen Monat vor. Damit sollte ermöglicht werden, flexibler auf die aktuelle Entwicklung zu reagieren. Am 31. Juli verabschiedete der Sicherheitsrat die Resolution 1697, der das Mandat der Blauhelme bis zum 31. August 2006 verlängerte

Der Einsatz der Bundeswehr vor der libanesischen Küste wird fortgesetzt. Mit großer Mehrheit stimmte der Deutsche Bundestag für eine Verlängerung des UNIFIL-Mandats (United Nations Interim Force in Lebanon) bis zum 30. Juni 2011. Die Obergrenze des Einsatzes wird auf 300 Soldaten herabgesenkt.

Libanon wird von der UNIFIL in mehreren  bereichen unterstützt einer dieser bereich ist die Marine. Hier wird die libanesische Marinee durch Ausbilder unterstützt die ihre Marinesoldaten schulen und auf den ernstfall vorbereiten, damit Libanon eigenständig seine Seegrenzen verteidigen kann. Sobalt Libanon sich selbst verteidigen kann will sich die UNIFIL zurück ziehen. In der Zeit in der sich Libanon noch nicht selbst verteidigen kann wird die UNIFIL die Seegrenzen bewachen und den Waffenschmuggel unterbinden.

 Die Entsendung des Unifil-Flottenverbands ermöglichte nach dem Krieg 2006 eine Aufhebung der israelischen Seeblockade. Handel und Seeverkehr haben sich wieder normalisiert. Gemeinsam mit der libanesischen Marine ist es der Unifil gelungen, dem Waffenschmuggel auf dem Seeweg einen Riegel vorzuschieben.Die Unifil kämpft nicht nur gegen Waffenschmuggel. Sie unterstützt die libanesische Marine auch dabei, ihre Kontrollaufgaben besser wahrzunehmen. So überließ die Bundesrepublik der libanesischen Marine drei Patrouillenboote und setzte den zerstörten Küstenradar in Stand. Die Bundeswehr leistete darüber hinaus Aussttungshilfe, zum Beispiel im Bereich Brandschutz auf See.

Meiner Meinung nach ist es sinvoll den Libanon auf diese weise zu unterstützen, da der Seehandel sonst ziehmnlich eingeschränkt wäre, da die Seeblockade der Israelis immer noch bestandt hätte. Deswegen hilft die UNIFIL auch der Libanesischen Wirtschaft sich zu regenerieren und zu verbessern. Auch der Waffenschmuggel wird meiner Meinung nach gut von den UNIFIL Leuten unterbunden, dass sichert natürlich den Altag vieler Libanesen. letztendlich lässt sich sagen das im Libanon gute arbeit von den UNIFIL Leuten geleistet wird und das diese arbeit Libanon hilft wieder auf eigenen Beine stehen zu können.




 

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